KfW senkt Zinsen für Förderprogramme zum 05.07.2011

Zinssenkung
Mit den wohnwirtschaftlichen Programmen der KfW-Bankengruppe werden der private Immob ilienerwerb und die Energetische Modernisierung bestehender Immobilien staatlich gefördert. Bereits seit 01.04.2009 bietet die KfW-Förderbank dazu neue Finanzierungsprogramme rund um die Steigerung der Energieeffizienz an. Informationen rund um die KfW-Förderprogramme habe ich nachfolgend zusammengefasst.

Energieeinsparverordnung EnEV 2009

Mit der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) werden die in Deutschland geltenden energetischen Vorgaben für Neubauten und umfassende Sanierungen neu geregelt und deren Anforderungen um ca. 30% angehoben. Die EnEV 2009 bildet auch die Grundlage für einige der KfW-Förderprogramme.

Grundsätzlich basieren viele KfW-Förderprogramme auf einem einheitlichen Standard für die Energieeffizienz der förderfähigen Immobilien, der sich an den Maßgaben der Energieeinsparverordnung orientiert. Das „KfW-Effizienzhaus“ (im Folgenden „KfW-EH“) bildet hier den Maßstab und vergleicht den jeweiligen Energiebedarf mit dem einer Referenzimmobilie gemäß der Energieeinsparverordnung.
Beispiel: Ein KfW-EH 70 hat einen Primärenergiebedarf von höchstens 70% eines entsprechenden Referenz-Neubaus.

KfW-Wohneigentumsprogramm (124)

Das KfW-Wohneigentumsprogramm bietet sich für alle an, die unabhängig von den Anforderungen der Energieeinsparverordnung ein Haus oder eine Wohnung für den eigenen Bedarf bauen oder kaufen wollen. Gefördert wird in diesem Zusammenhang auch der Erwerb von Genossenschaftsanteilen. Dieses Förderprogramm bietet zinsverbilligte Konditionen für Darlehen bis 75.000 Euro und kann mit anderen Programmen kombiniert werden.

Programm „Energieeffizient Bauen“ (153)

Mit dem Programm „Energieeffizient Bauen“ (ehemals „Ökologisch Bauen“) werden für die Errichtung, Herstellung oder den Ersterwerb neuer Wohngebäude zinsverbilligte Darlehen gewährt. Heizungstechniken auf Basis erneuerbarer Energie werden in diesem Programm seit 01.04.2009 nicht mehr gefördert. Analog zu den früheren „KfW-Energieeinsparhäusern 40 und 60“ stehen Programme mit KfW-EH 40, 55 und 70 zur Verfügung. Passivhäuser werden ebenfalls gefördert.

Programm „Energieeffizient Sanieren“ (151 und 152)

Für Modernisierungsmaßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz bestehender Gebäude mit Bauantrag bzw.-genehmigung bis Ende 1994 bietet sich das Programm „Energieeffizient Sanieren“ (ehemals „Wohnraum-Modernisieren Öko-Plus“ und CO2-Gebäudesanierung“) an.
Hier werden Maßnahmen gefördert, die Gebäude auf das energetische Niveau eines KfW-EH 55, 70, 85, 100 oder 115 anheben im Programm (151). Im Programm (152) wird eine energetische Sanierung durch „Einzelmaßnahmen bzw. freie Einzelmaßnahmenkombinationen gefördert. Für beide Programme gibt es auch die Möglichkeit Investitionszuschüsse zu beantragen.
Die Förderung des Ersterwerbs neu sanierter Wohneinheiten ist ebenso möglich.

Programm „Wohnraum Modernisieren Standard“ (141)

Das Programm „Wohnraum Modernisieren Standard“ (141) bietet die staatliche Förderung für alle Eigentumbesitzer, die Ihre Immobilie modernisieren oder instand halten möchten, ohne das Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz hierunter fallen. Bis zu 75.000 Euro je Wohneinheit werden mit zinsverbilligten Darlehen gefördert.

Programm „Altersgerecht Umbauen“ (155)

Den altersgerechten Umbau der eigenen Immobilie, d.h. alle Maßnahmen zur Beseitigung von Barrieren und Einschränkungen für eine komfortable und unabhängige Beweglichkeit in den eigenen vier Wänden fördert die KfW durch Zuschüsse oder zinsverbilligte Darlehen. Auch der Erwerb von kürzlich altergerecht sanierten Wohngebäuden oder Eigentumswohnungen kann durch die zinsverbilligten Darlehen der KfW mit realisiert werden.

Foerderprogramme_050711

 

Für weitere Fragen zur Förderung und zur Vor-Ort-Beratung (BAFA)
stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

GEBGO
Gebäudeenergieberater
Dipl.-Ing. Günter Oldigs
0173.2086569
038208.13498

On Oktober 5th, 2013, posted in: Allgemein by